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HAINE: Schul-KI ohne fertige Lösungen
Warum eine KI im Lernkontext nicht einfach Antworten ausgeben sollte und was an HAINE anders gedacht ist.
KI im Schulkontext ist ein schwieriges Thema. Einerseits kann sie erklären, nachfragen und neue Zugänge zu Aufgaben schaffen. Andererseits kann sie Lernen ersetzen, wenn sie einfach fertige Lösungen ausgibt. HAINE wird aus genau diesem Spannungsfeld heraus entwickelt.
Die Idee hinter HAINE ist, dass ein Lernassistent nicht der schnellste Weg zur Antwort sein sollte. Er soll helfen, den nächsten Gedanken zu finden. Das kann eine Rückfrage sein, ein Hinweis, eine Erklärung eines Begriffs oder ein kleiner Schritt, der eine Aufgabe wieder lösbar macht.
Elias Appuhamy entwickelt das Projekt gemeinsam mit Casimir Michel. Beide achten darauf, HAINE nicht größer darzustellen, als es aktuell ist. Das Projekt ist in Entwicklung und wird vorsichtig gedacht, weil Schule, Datenschutz und Verantwortung zusammengehören.
Besonders wichtig ist dabei die Haltung: Eine gute Schul-KI sollte nicht beeindrucken, indem sie alles sofort beantwortet. Sie sollte Schüler unterstützen, ohne ihnen das Denken abzunehmen.